Bauernhof in Leogang

Brandstatthof

Bereits 1498 wird der Hof urkundlich erwähnt und wurde immer weiter vererbt. Seit 2015 ist Stefan Mühlauer Besitzer des Brandstatthofes.

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Die Besitzerreihe des Brandstatthofes geht 500 Jahre zurück. Das wird ersichtlich aus den Dokumenten von Christa Kerwien, die ihre Familiengeschichte in jahrelanger und mühsamer Weise erforschte. Die Vorfahren von Christa Kerwien, Eva Prandtstetter und neun ihrer Kinder mussten bei der Protestantenvertreibung 1732 Leogang verlassen. Die vertriebenen Protestanten flüchteten damals nach Krausendorf bei Rastenburg (Ostpreußen). Eva‘s Mann Jacob Prandtstetter mit Tochter Magdalena blieben in Leogang zurück. In dieser Zeit wurden sehr viele Familien und Ehepaare auseinander gerissen.

Der Brandstatthof ist ein biolog. wirtschaftender Betrieb und hat eine Fläche von ca. 104ha, davon sind 22.26ha Grünland, 5.78ha Hutweide, 17ha Futterfläche der Aberg Alm und knapp 60ha Wald. Unser Viehbestand: 16-18 Milchkühe plus Nachzucht, 5-10 Schafe, 2-3 Schweine, 2 Hauskatzen und Hofhund Akira 

 



Almen in Leogang

Zum Hof gehören auch 2 Almen, wo die Kühe und Jungtiere im Sommer über weiden. Für die Schafe haben wir ein Weiderecht am Asitz aufgrund der Anteile and der Agrargemeinschaft Neualpe. 

Aberg-Alm auf 1000m: Das Schönau-Gütl wurde im 13./14. Jhd. erbaut und zählt zu den ältesten Bauernhöfen in Leogang. Seit 1854 ist das Schönau-Gütl in unserem Besitz und wird seither als "niedere  Alm" genützt.

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Aberg-Schönaugürtel
Die Abergalm oder auch ursprünglich „Sch.naugütl“ genannt, liegt auf etwa 1.000 Metern Seehöhe im Schwarzleotal und ist wohl eine der schönsten, original erhaltenen Hütten in Leogang. Die Alm wurde im 13. und 14. Jahrhundert erbaut und zählt somit zu den ältesten Bauernhöfen in Leogang. Früher wurde die Alm als Bauernhof (Sch.naugütl) bewirtschaftet, hier wurde auch der schönste Weizen des Tales angebaut wie es in einen Zeitungsartikel von 1988 geschrieben wurde. Seit dem Jahre 1854 ist der alte Bauernhof im Besitz der Familie und wird seither als Alm genützt. Bevor die Milchkühe und das Jungvieh auf die Hochalm Scheltau getrieben werden, dürfen sie in den ersten Sommermonaten zwei Wochen hier die Sonnentage genießen. Nach neun Wochen auf der Hochalm kommen die Kühe erneut für zwei Wochen ins Schönaugut auf die Wiesen. Seit 2008 wird die Alm an das Hotel Salzburgerhof verpachtet. Jede Woche wird eine Wanderung zu der Alm angeboten, ob im Sommer zur Jause oder im Winter mit den Schneeschuhen zu einem gemütlichen „Hoagascht“ und einem Becher Glühwein.


Der schönste Weizen des Tales
Es war wohl die Not, die die Menschen früher zwang, die Siedlungsgrenzen immer höher hinauf zu verlegen. So sind das im Grundbuch bezeichnete Schönaugütl, heute als Abergalm bekannt, die Schmolalm und die Vogleralm im Leoganger Schwarzleograben ganzjährig bewirtschaftete Landwirtschaften gewesen. Da sie in der Nähe der Nöckl- und der Schwarzleobergbaue lagen, dürften sie Besitzern gehört haben, die ihren Haupterwerb im Bergbau hatten. Die Abergalm gehört zum Brandstatthof des Leonhard Mühlauer und ist rund 38 ha groß, davon sind 9 ha als Landwirtschaft ausgewiesen, fast 23 ha als Alpe und der Rest als Wald. Durch die extrem südseitige und außerdem sehr steile Hanglage gedieh trotz der Höhenlage der Weizen ganz ausgezeichnet, und viele bezeichneten ihn als den schönsten in Leogang. Dieser Weizenanbau wurde erst nach dem Krieg aufgegeben, als sich das Wild immer stärker vermehrte und den Weizen nicht mehr aufkommen ließ.

Die Hochalm Scheltau liegt auf 1540 m Seehöhe. Im Sommer grasen dort die Kühe bis 1800m. Die Alm gehört zur Agrargemeinschaft Reichen Spielberg-Scheltau und hat eine Größe von 94ha. Die älteste Akte der Weiderechte stammt aus dem Jahre 1832.

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Die Scheltaualm
Die Hochalm Scheltau liegt auf 1540m Seehöhe. Im Sommer grasen die Kühe bis 1800 Meter Seehöhe. Die Alm gehört zur Agrargemeinschaft Reichen Spielberg-Scheltau und hat eine Größe von 94 ha. Die älteste Akte der Weiderechte stammt aus dem Jahre 1832.

Das heutige Almleben ist eindeutig einfacher geworden und nicht mehr vergleichbar mit den Strapazen von früher. Da bis 1967 keine Straße zu der Alm führte, mussten alle notwenigen Dinge zu Fuß hochgetragen werden. Dies war eine sehr mühsame und zeitaufwändige Arbeit. Die Alm wurde von einer Sennerin und einem Hirten betreut. Der Hirte hatte die Aufgabe sich im Sommer um das Vieh zu kümmern. Er musste früh aufstehen und die Milchkühe im Morgengrauen zur Hütte holen, damit sie gemolken werden konnten. Eine weitere Aufgabe war es, sich auch um das Jungvieh zu kümmern, das auf der höheren Weide gehalten wurde. Vor jeder „Alm-Fahrt“ wurde für die Alpleute ein sogenanntes „Saumtruchei“ vorbereitet. Dieses beinhaltete die gesamte Verpflegung für den Almsommer, vor allem die Grundnahrungsmittel, Speck und geselchtes Rindfleisch. Alle vier Wochen holte ein Knecht mit dem Pferd Käse und Butter ab.

Daher stammt der Name Saum (der Saumweg war ein Weg, der gerade breit genug für die Pferde und Fuhrwerke war). Da es beinahe unmöglich, war die Milch kühl ins Tal zu bekommen, wurde diese auf der Hütte von der Sennerin zu Butter und Käse verarbeitet und erst nachher ins Tal transportiert. Es wurde nichts weggeworfen. Die durch die Produktion entstandene Molke wurde den Schweinen verfüttert. Anfang der 50er Jahren wurde mittels einer Seilbahn die Milch ins Tal befördert. Mit dem 1967 gebauten Weg wurde dann die Einsamkeit auf der Alm beendet. Die Autos der Touristen nahmen überhand, so beschlossen die Almbesitzer 1990 einen Schranken zu errichten um den Ansturm einzudämen.

 



Urlaub am Bauernhof

in Leogang

In den 50er Jahren wurde die Pension eröffnet und ständig renoviert. Die alte Hinweistafel steht immer noch vorm Haus.

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An der Außenfassade wurde auch nach dem letzten großen Umbau 2010 nichts verändert. Der alte Glockenturm befindet sich noch am Dach, er wurde renoviert und ist das Logo unserer Pension. Er diente früher als Essensglocke für die Mägde und Knechte auf dem Feld.

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Unter dem Dachfirst sieht man die Statue des Hl. Donatus - ein eher seltener Heiliger im  Salzburger Pinzgau. Als Schutzpatron gegen Unwetter, Blitzschlag, Hagel und Feuersbrunst hat er bisher gut auf den Hof aufgepasst.

Brauchtum & Tradition

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Brandstatthof Rezepte

Pinzga-Muas
Zutaten für 4 Personen 500 g Mehl, 3/8 l Wasser oder Milch, 250 g Butter, Salz

Zubereitung
Das Weizenmehl salzen, 3/8 l kochendes Wasser oder Milch darüber gießen und die Flüssigkeit leicht einmengen, so dass der Teig noch recht mehlig ist. In einer eisernen Pfanne reichlich Butter zerlaufen lassen und etwas erhitzen. Den mehligen Teig in die Pfanne geben und auf kleiner Flamme durchdünsten lassen. Dabei dauernd mit der Schmarrnschaufel das Muas „abröseln“ und vorsichtig bewegen. Das Muas muss ganz bröselig werden. In das fast fertige Muas nun die blättrig geschnittenen Äpfel geben. Nach belieben kann man über das Muas Zucker streuen. Traditionell wird aus der Pfanne gegessen und dazu ein Glas Milch getrunken.

Bladln
Zutaten für 4 Personen 500 g Roggenmehl, Salz, 40 g Butter, 1/8 l Wasser Schmalz zum Ausbacken

Zubereitung
Fein ausgesiebtes Roggenmehl in eine Schüssel geben, salzen und 1 Kochlöffel Butter dazu geben. Heißes Wasser darüber geben, und rasch zu einem geschmeidigen Teig bereiten und ein wenig durchkneten. Nun eine drei fingerbreite Rolle formen und in gleichmäßige Stücke teilen. Aus den Teigstücken handgroße Fladen auswalken. Nun die Bladln in der Mitte durchschneiden, so das zwei halbmondförmige Stücke entstehen. Diese in sehr heißem Schmalz schnell auf beiden Seiten ausbacken. Beim Backen sollen sich Blasen bilden. Dazu wird traditionell Sauerkraut gegessen.

Erdäpfel-Nidei
Zutaten für 4 Personen: Für den Teig : 1 kg Kartoffeln, Salz, Muskatnuss, 250 g Mehl, 2 Eier, Butterschmalz Für das Kraut : 1 kg Sauerkraut, Salz, Kümmel, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt, Pfeffer, Zucker

Zubereitung
Die Kartoffelnschälen und noch heiß durch die Kartoffelpresse drücken. Salzen, mit Muskat würzen, das Mehl dazugeben und mit den Eiern zu einem geschmeidigen Teig kneten. Daraus daumendicke, etwa drei Zentimeter lange Röllchen schneiden und anschließend im Butterschmalz herausbacken. Wenn einem das Kraut zu sauer ist, kurz mit kaltem Wasser ausschwemmen. Mit Salz, Kümmel, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt und wenig Wasser mischen und erhitzen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Brezensuppe
Zutaten für 4 Personen 400 g Knödelbrot, 400 g Pinzgauer Käse, 1 Knoblauchzehe, 1/4 l Klare Rindssuppe, 2 EL Butter, Schnittlauch

Zubereitung
Eine Schüssel mit würfelig geschnittenem Knödelbrot wird über Dampf warm gestellt. Kleinwürfelig geschnittenen Käse daruntermengen und mit etwas gepressten Knoblauch würzen. Mit siedener Rindssuppe übergie.en. Dadurch schmilzt der Käse. Die Flüssigkeit wird von den Brotwürfeln ganz aufgesogen. Reichlich braune Butter und viel Schnittlauch darübergeben. Dazu wird Salat gegessen. Oftmals wird die Brezensuppe statt Knödelbrot auch mit Kartoffeln gegessen diese wird „Falsche Brezensuppe“ genannt. Früher wurde die Suppe aus gebrochenen Brezen gemacht daher stammt auch der Name.

Apfelnudeln
Zutaten für 4 Personen 750 g Äpfel, 1 El Zucker, Zimt, gestoßene Nelken, Prise Salz, 300 g Mehl, 1/4 l Wasser, Butter zum Ausbacken

Zubereitung
Die Äpfel in dünne Scheiben schneiden, etwas Zucker, Zimt und die Nelken dazugeben. Mehl mit Salz vermengen und Wasser nach bedarf hinzufügen. Die Maße soll eine kompakte klebrige Konsistenz haben. Nun aus der Masse kleine Laibchen formen und in heißen Fett ausbacken. Als „Zuess“ wird Milch gegeben.

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KONTAKT

Pension Brandstatthof
Sonnberg 2
5771 Leogang

Telefon: +43 6583/8273
Mobil: +43 664 4640575
E-Mail: office@brandstatthof-leogang.at

Über uns

Auf dem Brandstatthof finden Sie Ruhe und Entspannung oder Sie können aktiv sein und die große Vielfalt an Freizeitmöglichkeiten nutzen. Gepaart mit ehrlicher Gastfreundschaft und gemütlichen Zimmern sind es die besten Voraussetzungen für einen unvergesslichen Urlaub in der Ferienregion Leogang - Saalfelden.

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